Mailinglisten
In der Grünen Jugend Berlin findet viel Kommunikation an Aktive und Mitglieder über diverse Mailinglisten statt. Für gewöhnlich könnt ihr euch auf diese Listen eintragen sobald ihr bei einem Aktiventreffen dabei seid. Wenn ihr nicht zum Aktiventreffen kommen könnt aber trotzdem auf eine der Listen (Info für Termine, Debatte für Debatten) wollt meldet euch bitte beim Büro.
Auf unseren Mailinglisten gelten Kommunikationsregeln:
Kommunikationsregeln für Mailinglisten und Foren der GRÜNEN JUGEND BERLIN
Die GRÜNE JUGEND BERLIN nutzt zur Planung, Information und Diskussion verschiedene Mailinglisten und Foren. Diese stehen in einigen Fällen nur gewählten VertreterInnen zu Verfügung, sind zum Teil nur für Mitglieder offen oder können in den meisten Fällen von jeder und jedem genutzt werden.
Immer wenn viele Menschen miteinander (per Mail) ins Gespräch kommen, kann es zu Missverständnissen und Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf den Umgangston, die verwendeten Formatierungen und die Angabe von Realnamen kommen. Missverständnisse wirken sich im Zweifel immer zu Lasten von einzelnen TeilnehmerInnen oder der allgemeinen Nutzung einer Mailingliste oder eines Forums aus. Diesen Missverständnissen wollen wir entgegenwirken um uns in den Mailinglisten und Foren auf wichtige politische Diskussionen, interessante Informationen und der Planungen unserer Aktivitäten konzentrieren zu können.
Die GRÜNE JUGEND BERLIN begreift diese elektronischen Kommunikationsformen als Möglichkeit zwischen den regelmäßig stattfindenden Treffen in Kontakt zu bleiben. Die Arbeit der GRÜNEN JUGEND BERLIN soll mit diesen Kommunikationsformen unterstützt werden. Dies macht verbindliche Kommunikationsregeln für alle NutzerInnen notwendig.
Mit der Teilnahme an einer Mailingliste oder eines Forums akzeptiert jede oder jeder diese Regeln und verpflichtet sich diese einzuhalten. Bei einem Verstoß oder im Streitfall wird der Landesvorstand aktiv. Dieser stellt in der Regel einen Kontakt her und gibt Hinweise auf die entsprechenden Kommunikationsregeln. Aktive Moderation (Freigabe bzw. Sperren von Mails) einzelner Mailinglisten oder TeilnehmerInnen sollte nur im Notfall durch die Moderation stattfinden. Das Sperren oder Austragen einzelner TeilnehmerInnen durch die Moderation stellt immer die letzte Möglichkeit dar.
Einzelne Kommunikationsregeln werden mit Hilfe technischer Sperren umgesetzt, Mails mit großen Dateianhängen z.B. werden in der Regel technisch aufgehalten und bedürfen der Freigabe durch die Listenmoderation.
1) Weniger kann mehr sein
Mails sollten am besten als normale Mail und ohne html-Formatierung und angehängte Dateien verschickt werden. Müssen Informationen in einer angehängten Datei versendet werden, ist je nach Inhalt immer die Dateiart zu wählen, die mit dem geringsten Speicherplatz auskommt. Zudem ist es hilfreich wenn Dateien in offenen, allen zugänglichen Formaten gesendet werden. Informationen über andere Internetseiten oder anderweitig abgelegte Dateien sind in den meisten Fällen erwünscht. Dazu sollte dem Link ein kurzer Text darüber, was auf der Seite zu finden ist, vorangestellt werden.Pressemitteilungen, Veranstaltungshinweise und Ähnliches sollen über Mailinglisten als reine Mails ohne Dateianhang verschickt werden.
Wird auf eine vorhergehende Mail geantwortet, sollten relevante Aussagen zitiert werden (die meisten Programme stellen dafür ein “>” vor den ursprünglichen Text) und die Mail ansonsten gekürzt und Überflüssiges gelöscht werden.
Virenmeldungen, Kettenmails und kommerzielle Werbungen sind nicht erwünscht. Seid ihr euch über die Absicht einer Mail nicht sicher, von der ihr den/die AbsenderIn nicht kennt, informiert euch z.B. auf der Seite der Technischen Universität Berlin über bekannte Kettenmails, gefälschte Virenmeldungen und anderen SPAM (Müll): http://www.hoax-info.de
2) Lieber so
Auf den Mailinglisten und Foren der GRÜNEN JUGEND BERLIN soll ein freundlicher Umgangston die Diskussionen bestimmen. Beleidigungen und persönliche Angriffe haben auf unseren Mailinglisten und Foren nix zu suchen und haben eine sofortige Moderation des jeweiligen Teilnehmers zur Folge. Persönliche sachliche Kritik, Zwiegespräche und diskussionen sollten auf den private Email Verkehr verlegt werden. Nachfragen oder Anmeldungen zu Veranstaltungen sollten direkt an den Absender geschickt werden.Um interessante Diskussionen zu ermöglichen muss fair miteinander umgegangen werden. Dazu müssen wir uns gegenseitig respektieren und unsere Argumente ernst nehmen. Das bedeuetet, die Argumente nicht zu verfälschen oder böswillig auszulegen.
Da es bei Mails sehr leicht zu Missverständnissen kommen kann, empfiehlt es sich, keineN Ironie/Sarkasmus/Zynismus zu verwenden. Durch das Ernstnehmen nicht ernst gemeinter Aussagen kann es leicht zu gefühlten Provokationen und einer Verunsachlichung der Diskussion kommen.Damit es außerdem möglich ist, nur die Diskussionen zu verfolgen, die interessieren, sollte bei parallel laufenden Debatten darauf geachtet werden, dass der Betreff an den Inhalt der Mail angepasst wird.
Wichtig ist und bleibt in jedem Fall: JedeR hat Lust auf spannende inhaltliche Diskussionen, kaum jemand auf persönliche Angriffe und Beleidigungen. Deswegen ist daran zu denken, dass mehr Menschen als nur eventuelle Konfliktparteien auf der Mailingliste/im Forum sind, die sich so von einer Beteiligung an der Debatte leicht abschrecken lassen. Ansonsten sollte ein freundlicher und respektvoller Umgang miteinander immer Grundvoraussetzung bei der GRÜNEN JUGEND BERLIN sein.
