Anlässlich des Welt-AIDS Tages am heutigen 1. Dezember 2011 erklärt die GRÜNE JUGEND Berlin:

Auch in diesem Jahr haben sich wieder mehrere tausend Menschen in Deutschland mit dem HI-Virus infiziert, in Berlin allein laut den offiziellen Schätzungen mehr als eine Person pro Tag.
Die GRÜNE JUGEND Berlin ruft deshalb dazu auf, den unzähligen verstorbenen zu Gedenken und erkrankte Personen nicht aus der Gesellschaft auszuschließen.

Sprecherin Madeleine Richter erklärt: „Aufklärungsarbeit ist der einzige Weg um Menschen auf die Risiken von ungeschütztem Sex hinzuweisen. Hier darf es trotz dem schwierigen Haushaltslage in Berlin in den nächsten Jahren keinen Kürzungen geben, viel mehr muss in den Schulen über das Thema und die Gefahren für alle Jugendlichen gesprochen werden. Auch die Infektionen bei DrogenkonsumentInnen dürfen kein Tabu sein. Wir müssen Drogenpolitik neu denken -allein aus gesundheitlichen Aspekten. Zugang zu sauberen Spritzbesteck, Drucgchecking und die Legalisierung aller Drogen – das ist faire Drogenpolitik.“

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Anlässlich der Bildungsstreikdemonstrationen am 17.11.2011 erklärt Vito Dabisch, Sprecher im Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Berlin:

Zu Recht ziehen jetzt wieder Menschen auf die Straße, denn an den Missständen im Bildungssystem hat sich wenig geändert, dank dem rot-schwarzen Senat in Berlin gibt es sogar noch weniger Hoffnung auf Besserung. Deshalb werden wir mit vielen anderen Menschen auf die Straße gehen. Wir kämpfen für ein chancengerechtes Bildungssystem von der Kita bis zur Universität, für bessere Bedingungen in der Ausbildung und lebenslanges Lernen.

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Die GRÜNE JUGEND Berlin verurteilt den erneuten Brandanschlag auf das Anton-Schmaus-Haus durch Nazis und mahnt eine bessere Finanzierung von antifaschistischen und antirassistischen Projekten an.

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Zum Besuch des Papstes Benedikt XVI. in Berlin erklärt Madeleine Richter, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Berlin:
“Die GRÜNE JUGEND Berlin fordert einen säkularen Staat, wir sind gegen die Bevorteilung von einzelnen Religionen gegenüber anderen. Wenn der Papst explizit nicht als Staatschef sondern als Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche im Bundestag sprechen soll, verstößt dies gegen die klare Trennung von Staat und Kirche. Der Papst genießt alle Privilegien, nicht aber die Pflichten eines Staatsoberhauptes. Wo ist der Papst, wenn es um die Eurorettung geht? Auch die Praxis, die Sitzplätze von boykottierenden MdBs mit ehemaligen Abgeordneten aufzufüllen, kritisieren wir vehement. Denn: Kritik am Papst ist legitim – hier will die Regierung aber verbergen, wie die VolksvertreterInnen wirklich zu den Positionen des Papstes stehen. Das entspricht der Verzerrung von Meinung! Dass die BerlinerInnen nicht mal ihre Fenster öffnen dürfen, wenn die Papst-Promenade an ihren Häusern vorbei zieht, ist ebenso gerade zu provozierend.”

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beschlossen auf der LMV der GRÜNEN JUGEND Berlin am 19.09.2011

Nach der gestrigen Wahl am 18. September 2011 ist eines klar: der rote-rote Senat der letzten 10 Jahre ist Geschichte. Bündnis 90/Die Grünen können zwar keine Bürgermeisterin stellen, dennoch ist dieses Wahlergebnis das beste grüne Ergebnis in der Geschichte Berlins.
In den letzten Wochen haben auch wir intensiv gearbeitet. Wir haben viele Aktionen durchgeführt, Flyer verteilt und waren mit unseren Themen in allen Bezirken präsent.

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